Valposchiavo

UNSERE REGION VALPOSCHIAVO SCHWEIZ

Kulturell und geomorphologisch betrachtet ist die Valposchiavo ein Seitental des italienischen Veltlins. Wir sprechen die gleiche Sprache und essen dieselben Gerichte wie unsere italienischen Nachbarn jenseits der Grenze. Umso überraschender ist der Umstand, dass sich die Valposchiavo 1408 von Como lossagte und sich dem Gotteshausbund, d.h. der Herrschaft des Bischofs von Chur, anschloss.

Bereits im 14. Jahrhundert und dann v.a. während der Besetzung des Veltlins durch die Drei Bünde (1512-1797) spielte die Valposchiavo eine wichtige Rolle im transalpinen Handelsverkehr: Der Berninapass gehörte zu den Hauptverkehrsachsen, über die der beliebte Veltliner Wein auf die Alpennordseite gelangte.

Einen ganz besonderen Status hat noch heute das über tausendjährige Kirchlein San Romerio hoch über dem Lago di Poschiavo auf der gleichnamigen Alp. Kirchenrechtlich gehört San Romerio zum Bistum Chur, doch Besitzer der Kirche ist noch heute ― beruhend auf einem päpstlichen Erlass von 1517 ― die Gemeinde Tirano.

Dank der Innovationskraft und dem Pioniergeist unserer Bauern werden heute 95% der Landwirtschaftsfläche von Bio-Suisse-zertifizierten Betrieben bebaut und gepflegt. Damit steht die Valposchiavo schweiz-, ja weltweit alleine da!

Quelle: www.valposchiavo.ch

DIE SCHWEIZER DOPPIA-W-GEMEINDEN

 

POSCHIAVO

BRUSIO

 

2008 zeichnete die UNESCO die Rhätische Bahn in der Landschaft Albula/Bernina als UNESCO Welterbe aus. Spektakuläre Bahnarchitektur, tiefe Schluchten, kühle Gletscher und mediterranes Klima: das Zusammenspiel zwischen Bahn, Landschaft und Menschen macht die "ausgezeichnete" Strecke zu einem einmaligen Bahnerlebnis. Die Rhätische Bahn in der Landschaft Albula/Bernina ist die wohl schönste Verbindung von Nord und Süd ― eine einzigartige Art, die Alpen zu erfahren.

Quelle: www.valposchiavo.ch